Veronika beschließt zu sterben – und entdeckt, die Tabletten im Magen, einen Zeitungsartikel, in dem die Frage: „Wo liegt Slowenien?“ sie zur Wut treibt. Sie verfasst, gelangweilt vom Warten auf den Tod, einen Brief an die Redaktion – und erwacht irgendwann in Vilette – einer Irrenanstalt. Als sie kurz darauf erfährt, dass sie aufgrund eines schweren Herzfehlers nur noch wenig Zeit hat, gewinnt sie nach und nach ihren Lebenswillen zurück – obwohl sie eben jenen eigentlich gar nicht mehr haben sollte..
Ein Buch, das man leicht lesen & stellenweise genießen kann. Von Beginn an scheint Veronika ein ganz „normaler“ Mensch zu sein – wobei „Normalität“ und „Verrücktheit“ in diesem Buch explizit in Frage gestellt und ständig betitelt werden. Manches Mal ist die Aussage des Buches auch hier zu .. stumpf.. eingebracht, dennoch kann es einen zeilenweise bewegen.
Q