Auch dieses Buch habe ich durch eine Bekannte ans Herz gelegt bekommen. Leider entsprach es nicht meinen Erwartungen, denn die Bekannte war sehr begeistert von der Weisheit, die aus diesem Buch springen sollte. Es handelt grob gesagt von einem Mann, der eigentlich alles erreicht hat in seinem Leben – und eines Tages trotzdem feststellt, unglücklich zu sein. Er begegnet Simon, der ihm bei einem Gläschen Portwein immer mal wieder die Augen öffnet. Ich persönlich
empfand es als eher plump – zu direkt auf die Selbstfindung, die Suche nach dem Glück und das Ablegen materieller Werte bedacht – so unmittelbar in Worte gefasst, dass es mich nicht berührt oder stark erreicht. Sicherlich steht größtenteils die Wahrheit hier niedergeschrieben – aber für meinen Geschmack einfach zu wenig zwischen den Zeilen, als vielmehr gleich in jedem Satz. Das ist wiederum Geschmackssache und der ein oder andere wird Anregungen und Nachdenklichkeit daraus ziehen können.
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