Weihnachten war dieses Jahr eine einzige Fressorgie. Die Kombination: Mann, der Süßes kauft und Frau, die deftig kocht, ist übel. Noch dazu Familien, die man seltener sieht, und schon hat man innerhalb weniger Tage eine Tonne zugelegt. Naja, ich weiss ehrlich gesagt nicht, was meine Waage wohl gerade sagen würde, aber das ist auch besser so. Geschenke gab es, gefuttert wurde, Tränen sind geflossen, Diskussionen wurden geführt, “das letzte Einhorn” angesehen, in den warmen Armen eines Mannes gelegen – also ein typisches Weihnachtsfest eben. Vorsätze habe ich übrigens immernoch keine. Vielleicht, wenn ich mich auf die Waage getraut habe.
Heute war ich bei meiner Gärtnerin. In leichten Winterdepressionen schwelgend habe ich mir mal wieder gedacht: “Mach dir doch ein paar Strähnchen. Die zwei Teststrähnen letztens haben ja auch geklappt!” Blöd nur, wenn man ein Loch in die tolle Haube reisst und eben jenes nicht merkt. Mit gewaschenem Haar und einem Fleck am Hinterkopf bin ich dann zu ihr gelaufen – und sie hat mich gerade so noch gerettet. 70€-Not-OP. Hoffentlich gibts keine Stromnachzahlung.
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