Oktober 1, 2008 von quensch

Ich habe in den letzten Wochen, in denen ich das Bloggen zugegeben vergessen habe, ein paar Bücher gelesen und möchte dazu eigentlich nur eines loswerden: Moore ist einfach großartig. Optisch ein zweiter von der Lippe, aber im Schreiben einfach unterhaltsam. Detailreiche, witzige Romane, wie ich sie gern habe. Ich freu mich schon jetzt drauf, wenn die anderen Klatscher in der Bibliothek bald wieder verfügbar sind – verständlicherweise sind die nämlich immer verliehen. Also reinschnuppern lohnt sich auf jeden Fall!
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
August 6, 2008 von quensch
Ein sehr, sehr dickes, aber auch wunderbar flüssig zu lesendes, witziges Buch über den Messias – und vielmehr auch über seinen besten Freund, Biff, der den Sohn Gottes all die Jahre über begleitete und ihm u.a. über Erfahrungen mit Prostituierten den Begriff der Sünde erklären möchte, was für Levi aka. Biff absolut typisch/bezeichnend ist. Während “Jesus” auf seinen allesliebenden Pfaden wandelt, nachdem er begriffen hat, wie man der Messias ist, gibt Biff den hinterlistigen, zynischen Gegenpart und macht das Buch zu einem wahren Nachmittagsgenuss. Ich werde mir definitiv noch andere Werke von Christopher Moore besorgen – und hoffe, nicht enttäuscht zu werden. Meine Erwartungen sind groß.
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
Juli 19, 2008 von quensch
Veronika beschließt zu sterben – und entdeckt, die Tabletten im Magen, einen Zeitungsartikel, in dem die Frage: “Wo liegt Slowenien?” sie zur Wut treibt. Sie verfasst, gelangweilt vom Warten auf den Tod, einen Brief an die Redaktion – und erwacht irgendwann in Vilette – einer Irrenanstalt. Als sie kurz darauf erfährt, dass sie aufgrund eines schweren Herzfehlers nur noch wenig Zeit hat, gewinnt sie nach und nach ihren Lebenswillen zurück – obwohl sie eben jenen eigentlich gar nicht mehr haben sollte..
Ein Buch, das man leicht lesen & stellenweise genießen kann. Von Beginn an scheint Veronika ein ganz “normaler” Mensch zu sein – wobei “Normalität” und “Verrücktheit” in diesem Buch explizit in Frage gestellt und ständig betitelt werden. Manches Mal ist die Aussage des Buches auch hier zu .. stumpf.. eingebracht, dennoch kann es einen zeilenweise bewegen.
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
Auch dieses Buch habe ich durch eine Bekannte ans Herz gelegt bekommen. Leider entsprach es nicht meinen Erwartungen, denn die Bekannte war sehr begeistert von der Weisheit, die aus diesem Buch springen sollte. Es handelt grob gesagt von einem Mann, der eigentlich alles erreicht hat in seinem Leben – und eines Tages trotzdem feststellt, unglücklich zu sein. Er begegnet Simon, der ihm bei einem Gläschen Portwein immer mal wieder die Augen öffnet. Ich persönlich
empfand es als eher plump – zu direkt auf die Selbstfindung, die Suche nach dem Glück und das Ablegen materieller Werte bedacht – so unmittelbar in Worte gefasst, dass es mich nicht berührt oder stark erreicht. Sicherlich steht größtenteils die Wahrheit hier niedergeschrieben – aber für meinen Geschmack einfach zu wenig zwischen den Zeilen, als vielmehr gleich in jedem Satz. Das ist wiederum Geschmackssache und der ein oder andere wird Anregungen und Nachdenklichkeit daraus ziehen können.
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
Oh Mann! Mrs. Roche hat mit Helens Hinterteil-Story eindeutig einen Nerv getroffen. Das Buch war nun schon eine Weile in aller Munde und ich bin durch eine Bekannte nun auch in den.. ehm.. Genuss gekommen, es zu lesen. Was kann man viel dazu sagen? Da jeder inzwischen zumindest Zitate oder berichtete Inhalte aus dem Buch kennt, erspare ich es euch, weitere Ausführungen zu machen. Es ist jedenfalls sehr, sehr unterhaltsam – gleichermaßen aber auch nicht unbedingt auf nüchternen Magen zu lesen, und bitte liebe Männer: lasst die Finger davon! Nicht jede Frau ist so!
grins
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | 1 Kommentar »
Auch der zweite Teil Pullmans Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn Lyra eine nicht mehr so zentrale Rolle spielt, kommen weitere “Wesen” dazu, Menschen und Situationen, die einen erneut fesseln und träumen lassen. Ich freue mich schon jetzt auf das letzte Buch!
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
Meine Mitazubine hat mich dazu bewegt, Philip Pullmans goldenen Kompass zu lesen. Leider hatte ich in letzter Zeit wieder wenig Möglichkeiten, wirklich ausgiebig zu lesen, was ärgerlich ist, denn das Buch hat mich ziemlich gefesselt. Es ist das Erste einer Trilogie – die ich definitiv komplett lesen werde. Es dreht sich um Lyra – ein Mädel, das in einer recht magischen Welt lebt; es geht um Staub und Dämonen (die aber GUT sind), sprechende Bären und .. ach .. man muss es einfach gelesen haben. Ein Buch zum weg- statt nachdenken.
Sehr empfehlenswert.
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
April 24, 2008 von quensch
Am Wochenende haben wir uns gemeinsam mit zwei Freunden “Juno” angesehen. Wie inzwischen wohl jeder weiß (wir sind immer Spätzünder, was Kino betrifft), handelt dieser Film von einem 16jährigen Mädchen, das unverhofft (wat sonst) schwanger wird und für ihr Baby tolle Adoptiveltern sucht. Die Story an sich reißt einen nicht gerade vom Hocker – aber da Ellen Page für ihr Umsetzen der Rolle mehrfach nobel kritisiert wurde, wollten wir (Mädels zumindest, die Kerle hatten ausnahmsweise keine Wahl) ihn uns dennoch ansehen. Insgesamt schlichtes Popcornkino – und tatsächlich wurde der Film wohl nur durch die Hauptdarstellerin interessant und ansehnlich. Klingt nicht berauschend, war aber wirklich in Ordnung. Zum Schmunzeln reicht er allemal.
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
April 19, 2008 von quensch
Zuletzt gelesen: Martina Cole – Das Abbild.
Der Rückentext lässt wenig auf das Buch schließen, und so habe ich es als Angebot wegen der Frontseite gekauft. Ein ziemlich dickes Schmankerl, das muss ich dazu sagen, und da ich in letzter Zeit viel zu tun hatte, dauerte es eine Weile, bis ich es wirklich ausgelesen hatte. Heute Morgen nämlich. Im Grunde geht’s um folgende Situation: Ein gut gestellter Geschäftsmann erschlägt nachts in seinen vier Wänden einen bewaffneten Einbrecher, der sich später als Jugendlicher aus fürchterlichen Verhältnissen rausstellt. Zwei verschiedene Welten, die auf spannende Weise von Mal zu Mal immer mehr zueinander gehören und schlussendlich eigentlich zu einer verschmelzen. Der besagte Geschäftsmann kannte den Einbrecher – und das nur zu gut.
Spannend und gut lesbar. Aufgrund des knappen Rückentextes wird man gleich zu Anfang eher von Schreibweise und auch vom Inhalt des Buches überrascht.
Q
Veröffentlicht in Filme/Musik/Bücher/Kultur | Kommentar schreiben »
März 29, 2008 von quensch
Was ist eigentlich “zu Hause”?
Das Haus, in dem man groß, aber verrückt wurde? Die Menschen, die vorgaben, Familie zu sein? Ist “zu Hause” überhaupt ein Ort? Und kann man “zu Hause” ersetzen – oder sich selbst eins erschaffen? Oder kann man in sich selbst Heimat finden und egal, wo man ist, einfach angekommen sein? Und was ist, wenn man sich nirgends “zu Hause” fühlt – kann man rastlos glücklich sein?
Q
Veröffentlicht in Depri, nur so | Kommentar schreiben »